11. Dezember 2025

Externe IT-Experten legen Analyse vor - Büro-IT nicht betroffen
Die nach dem Verdacht auf einen IT-Sicherheitsvorfall vom 18. November beauftragte forensische Untersuchung der Büro-IT der Stadtwerke Oerlinghausen ist abgeschlossen. Das Ergebnis der externen ITSicherheitsexperten: Die Bürorechner der Stadtwerke Oerlinghausen waren nicht betroffen. Es fanden sich weder verschlüsselte Dateien noch Hinweise auf verdächtige Programme oder sonstige Anzeichen eines Cyber-Angriffs.
Unmittelbar nach verdächtigen technischen Auffälligkeiten hatten die Stadtwerke vorsorglich Teile ihrer Büro-Systeme vom Netz genommen und eine umfassende Analyse aller relevanten Datenquellen veranlasst. Ausgewertet
wurden unter anderem Protokolle der Server, Anmelde-Daten sowie SicherheitsLogs. Die Untersuchung zeigt: Es gab keine Hinweise auf kriminelle Aktivitäten, keine ungewöhnlichen Anmeldeversuche und keine Manipulationen an
Protokollen.
„Für uns steht die Sicherheit der IT und die Versorgungssicherheit für unsere Kundinnen und Kunden an erster Stelle“, sagt Michael Benneker, Geschäftsführer der Stadtwerke Oerlinghausen. „Deshalb haben wir unsere Bürorechner sofort vom Netz genommen und externe Spezialisten eingeschaltet. Die jetzt vorliegenden Ergebnisse bestätigen, dass wir umsichtig und richtig gehandelt haben. Grundsätzlich gilt: Im Zweifelsfall entscheiden wir uns für den sicheren Weg.“
Die Stadtwerke haben die Phase der vorsorglichen Abschaltung zugleich genutzt, um den ohnehin geplanten Austausch zentraler Serverkomponenten vorzuziehen. Die Erneuerung befindet sich aktuell in der Umsetzung und soll in den kommenden Wochen abgeschlossen sein. In einigen Bereichen gibt es jedoch weiterhin Einschränkungen. So kommt es beispielsweise zu verzögerten Antworten im Kundenservice.
Die Sicherheitsuntersuchung bezieht sich ausschließlich auf die IT der Stadtwerke Oerlinghausen. Die Energie- und Wasserversorgung läuft normal.