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Informationen zur Energiekrise

Informationen zur Energiekrise

Im Krisenfall vorbereitet sein

Zentrale Informationen zum Thema Krisenfall finden Sie beim Kreis Lippe unter www.kreis-lippe.de/krisenfall und zusätzlich auch über den Link www.kreis-lippe.de/gaskrise

Hier finden Sie den Ratgeber-Notfallvorsorge als PDF zum Download.

Pressemitteilung Bürgermeister Becker:
Der unglaubliche und in seinem Ausmaß unvorstellbare Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine erschreckt uns nicht nur wegen der Menschen verachtenden und brutalen Vorgehensweise, sondern auch durch nicht für möglich gehaltenen, negativen Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die Energieversorgung. Dies alles war zu Beginn des Jahres noch unvorstellbar, die Auswirkungen daher weder vorhersehbar noch durch Alternativszenarien planbar.

Auch aktuell bleibt es schwierig, für die bevorstehende Heizperiode und die Stromversorgung ein verlässliches Szenario zu planen. Die Städte und Gemeinden in Lippe rüsten sich gemeinsam mit dem Kreis für den Ernstfall in Form eines längerfristigen Stromausfalls und einer nicht gesicherten Wärmeversorgung.

Angesichts der kurzen Vorlaufzeit ist allen bewusst, dass es bei diesem Worst-Case-Szenario nicht gelingen wird, die gewohnten Versorgungsstrukturen aufrecht zu erhalten und es vorrangig darum geht, Bürgerinnen und Bürgern Handlungsempfehlungen und Anlaufstationen für den Ernstfall an die Hand zu geben.

Der Landrat und die lippischen Bürgermeister haben sich darauf verständigt, eine möglichst einheitliche Notversorgungsstruktur in Lippe aufzubauen. Dies in der Hoffnung, dass durch sofortige Energieeinsparungen auch von den Bürgerinnen und Bürgern es gelingt, den Energieverbrauch um mehr als die angestrebten 15 Prozent zu reduzieren und der Notfallplan nie zum Einsatz kommen muss. Das, was wir jetzt freiwillig einsparen, hilft, das Worst-Case-Szenario zu vermeiden.

Trotzdem müssen sich der Kreis und die Städte und Gemeinden auf ein Szenario vorbereiten, in dem die Energieversorgung im Strom- und Wärmebereich für einen längeren Zeitraum von mindestens 72 Stunden nicht zur Verfügung steht. Dies schließt den Zusammenbruch der uns gewohnten Kommunikationsinfrastruktur bestehend aus Festnetz, Handy sowie dem Internet, ein. Für diesen Ernstfall gibt es keine alternative flächendeckende Kommunikationsstruktur.

Daher empfehlen wir den Bürgerinnen und Bürgern, in eigener Verantwortung Vorsorge für den unterstellten Notfall zu treffen:
1. Decken Sie sich rechtzeitig vor einem Energienotstand mit Lebensmitteln ein, die auch ohne Strom- und Gasversorgung zubereitet bzw. verzehrt werden können (u. a. Konserven statt Tiefkühlprodukte). Einen umfassenden Ratgeber für Notfallvorsorge finden Sie im Internet unter www.bbk.bund.de.
2. Ausgehend von der Annahme, dass die Kommunikationsinfrastruktur bei einem Stromausfall vollständig zum Erliegen kommt, werden die Städten und Gemeinden im Kreis Lippe Notfallanlaufpunkte (Leuchttürme) einrichten. Diese Notfallpunkte werden vorrangig an den Standorten oder zumindest einigen Standorten der Feuerwehrgerätehäuser eingerichtet. Sollten diese in manchen Gebieten nicht hinreichend vorhanden sein, können alternative Standorte gewählt werden. Bitte informieren Sie sich rechtzeitig über die Standorte in Ihrer Stadt oder Gemeinde.
Weiterhin werden Informationen für die Bevölkerung über Radio Lippe verbreitet. Der Empfang über das Autoradio oder das gute alte Transistorradio bleibt auch bei einem Stromausfall möglich.
3. Für den Fall des Zusammenbruchs der Wärmeversorgung ist es den Städten und Gemeinden nicht möglich, alternative Versorgungsstrukturen anzubieten. Das heißt, dass die Bevölkerung eigenverantwortlich in den eigenen 4 Wänden die Situation bewältigen muss. Helfen Sie dabei insbesondere allein lebenden und älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern.
Für die Personen, denen dies nicht möglich ist, prüfen die Städte und Gemeinden für diesen Ernstfall Bedarfe und Möglichkeiten, um zumindest eine zentrale Anlaufstelle zum vorübergehenden Aufenthalt für die Schutzsuchenden anzubieten. Hierbei handelt es sich jedoch nicht um ein Angebot, was zum Daueraufenthalt bestimmt ist, da hierfür den Städten und Gemeinden die erforderlichen Kapazitäten nicht zur Verfügung stehen.
4. Bei einem Stromausfall ist auch die Versorgung mit Trinkwasser nicht gesichert. Bevorraten Sie sich rechtzeitig mit einem Wasservorrat, der es Ihnen ermöglicht, Ihren Wasserbedarf für mehrere Tage zu decken.
5. Vermeiden Sie alle entbehrlichen Verbräuche von Gas und Strom.
Unsere herzliche Bitte: Machen Sie mit!.

Hier finden Sie einen Beitrag der Freiwilligen Feuerwehr Oerlinghausen zum Thema heizen.

Anschrift

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Der Bürgermeister
Rathausplatz 1
33813 Oerlinghausen

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Tel.: 0 52 02 / 493-0
Fax: 0 52 02 / 493-93
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