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21. Februar 2024

Bündnis für Vielfalt und Toleranz

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Vielen Menschen in Deutschland macht der zunehmende Hass gegen Menschen mit Migrationsgeschichte durch Rechtsextremistinnen und -extremisten nicht nur Angst, sondern zunehmend wütend. Die zuletzt bekannt gewordenen Rückführungspläne u. a. von Mitgliedern der AfD hat das Fass nun endgültig zum Überlaufen gebracht, die AfD hat ihre Maske fallen lassen. Nun gilt es, dass alle Demokratinnen und Demokraten gegen diesen verfassungswidrigen Rechtsruck aufstehen und für unsere demokratischen Werte Flagge zeigen. Parteien, Gewerkschaften, Kirchen, Wirtschaftsverbände und viele gesellschaftliche Organisationen wehren sich mit demokratischen Mitteln gegen den Rechtsextremismus.

Auch die Schülervertretung des Niklas-Luhmann-Gymnasiums will nicht länger tatenlos zusehen, sondern auch in Oerlinghausen ein Bündnis gegen den Rechtsextremismus initiieren. Hierzu haben sie sich an Bürgermeister Dirk Becker gewandt, der zuletzt mehrfach gegen die AfD und vor den Folgen rechtsextremistischer Politik für das Land gewarnt hat.

Mia Lotta von der Schülervertretung erklärt dazu: „Mir ist es sehr wichtig, dass wir schnellstmöglich ein Zeichen setzen. Es wird derzeit versucht, uns die Demokratie zu nehmen und das gilt es schnellstmöglich zu unterbinden. Das ist unsere Zukunft und wir wollen diese bunt und vielfältig!

Frau Tebben erklärt: „Für das Niklas-Luhmann-Gymnasium hat der Bildungsauftrag, dass Schülerinnen und Schüler lernen, Menschen unterschiedlicher Herkunft vorurteilsfrei zu begegnen und für ein friedliches und diskriminierungsfreies Zusammenleben einzustehen, einen sehr hohen Stellenwert. Die Initiative der Schülervertretung „Bündnis für Vielfalt und Toleranz“ macht diesen Auftrag lebendig.“

Die Schülervertretung des Niklas-Luhmann-Gymnasiums und der Bürgermeister rufen daher zur Gründung des Oerlinghauser Bündnis gegen Rechtsextremismus auf.

Am 27. Februar um 18 Uhr fand deshalb eine Demonstration statt, zu der alle Bürgerinnen und Bürger, Kirchen, Gewerkschaften, Vereine, Unternehmen und Organisationen um Unterstützung gebeten wurden. Gemeinsam wurde auch ein „Oerlinghauser Aufruf gegen den Rechtsextremismus“ gestartet, an dem sich alle beteiligen können. 

Bürgermeister Dirk Becker abschließend: „Das Sommermärchen 2006 hat gezeigt, wie schön es ist, in einem weltoffenen und pluralistischen Land zu leben. Das war ein einladendes Deutschland voller Hoffnung und Freude. So muss es bleiben! Schluss mit der menschenverachtenden Ideologie der AfD und anderer Nazis. Für Rechtsextremisten ist in unserer Stadt und in unserem Land kein Platz!“

Bitte treten Sie unserem „Bündnis für Vielfalt und Toleranz“ bei und erklären Sie gegenüber dem Bürgermeister Ihr Einverständnis zum Beitritt und zur Veröffentlichung Ihres Beitrittes per E-Mail an Frau Kirsten Werner, E-Mail: kwrnrrlnghsnd.

Die aktuelle Liste "Bündnis für Vielfalt und Toleranz" mit Stand vom 12.06.2024 finden Sie untenstehend.

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