18. Mai 2026

Darstellung der Möglichkeiten
Die Stadt Oerlinghausen verfügt mit ihren zwei Grundschulen sowie dem Niklas-Luhmann-Gymnasium und der Heinz-Sielmann-Schule über eine vielfältige Bildungslandschaft.
Gleichzeitig besteht an beiden weiterführenden Schulen ein erheblicher Sanierungs- und zusätzlicher Raumbedarf. Ein Arbeitskreis aus Verwaltung, Politik und Schulleitungen beschäftigt sich derzeit daher mit der zukünftigen baulichen Entwicklung der beiden Standorte.
Dieser Prozess steht ganz am Anfang der Beratung und Abstimmung.
Im Ergebnis können dabei auf den Flächen des jetzigen Schulzentrums neben den Schulen auch zentrumsnahe Nutzungen für Wohnen, den Gemeinbedarf aber auch für die Einzelhandelsversorgung zusätzlich entstehen. In welchem Maße das Entwicklungspotential genutzt werden kann hängt dabei auch mit der Frage zusammen, ob die Standorte für die Heinz-Sielmann-Schule und das Niklas-Luhmann-Gymnasium an ihren jetzigen Standorten verbleiben, oder ob sich beide Schulen ein Grundstück teilen sollen.
An diesem, sehr frühen Punkt der Diskussion, kam im Arbeitskreis der Wunsch auf, dass man gerne wissen möchte, wie die aktuellen und zukünftigen Nutzerinnen und Nutzer, bzw. deren Eltern über diese Frage denken.
Diskutiert wird derzeit vor allem die Standortfrage.
Es werden zwei Modelle geprüft:
Modell A – Gemeinsamer Standort
Die Heinz-Sielmann-Schule wird auf dem Grundstück des Niklas-Luhmann-Gymnasiums neu gebaut. Beide Schulen bleiben in räumlicher Trennung eigenständig, nutzen jedoch teilweise gemeinsame Infrastruktur (z. B. Haustechnik, Mensa, Fachräume, Sportanlagen).
Modell B – Getrennte Standorte
Beide Schulen bleiben an ihren bisherigen Standorten. Das Niklas-Luhmann-Gymnasium wird umfassend saniert bzw. neu strukturiert und die Heinz-Sielmann-Schule wird neu gebaut.
Ein Architekturbüro hat beide Möglichkeiten bereits grob dargestellt, damit man sich die Unterschiede besser vorstellen kann. Die dargestellten Grafiken dienen ausschließlich der Veranschaulichung möglicher Standortmodelle und Entwicklungsoptionen. Sie zeigen keine endgültigen Planungen oder Beschlüsse, sondern sollen die derzeit diskutierten Varianten besser nachvollziehbar machen und die laufende Beteiligung unterstützen. Sie dienen nur als Nachweis dafür, dass die benötigten Bauvolumen für die jeweilige Variante auf den Grundstücken nachweisbar sind. Die politische Beratung und Abstimmung befindet sich weiterhin in einem frühen Stadium. Änderungen im weiteren Planungsprozess sind daher ausdrücklich möglich.
Hinweis: Der Link zur Umfrage wurde bereits über die Schulen bzw. die Kindertageseinrichtungen an die Eltern/Erziehungsberechtigten bzw. Schülerinnen/Schüler verteilt.



