Zum Inhalt (Access key c)Zur Hauptnavigation (Access key h)Zur Unternavigation (Access key u)

Privatsphäre-Einstellung

Wir verwenden auf dieser Website Cookies, die für den Betrieb der Website notwendig sind und deshalb auch nicht abgewählt werden können. Wenn Sie wissen möchten, welche Cookies das sind, finden Sie diese einzeln im Datenschutz aufgelistet. Unsere Webseite nutzt weiterhin externe Komponenten (Youtube-Videos, Google Analytics), die ebenfalls Cookies setzen. Durch das Laden externer Komponenten können Daten über Ihr Verhalten von Dritten gesammelt werden, weshalb wir Ihre Zustimmung benötigen. Ohne Ihre Erlaubnis kann es zu Einschränkungen bei Inhalt und Bedienung kommen. Detaillierte Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung.

Überprüfung der Lärmsituation

Lärmaktionsplanung

Lärmaktionsplanung der Stadt Oerlinghausen – 4. Stufe
hier: zweiter Teil der öffentlichen Beteiligung

Mit der Richtlinie 2002/49/EG3 des europäischen Parlaments (Umgebungslärmrichtlinie) hat die damalige Europäische Gemeinschaft ein gemeinsames Konzept zur Bewertung und Bekämpfung des Umgebungslärms erarbeitet.

Die EG-Umgebungslärmrichtlinie ist durch Novellierung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchG) und durch die Verordnung über die Lärmkartierung in deutsches Recht umgesetzt worden.
Die wesentlichen Aufgaben nach der Umgebungslärmrichtlinie sind die Ermittlung der Belastungen durch strategische Lärmkarten und die Verminderung und Vermeidung von Lärm durch Lärmaktionspläne.

Die EU-Umgebungslärmrichtlinie sieht eine turnusmäßige Überprüfung der Lärmsituation und der bereits getroffenen Maßnahmen durch die Kommunen vor. Die letzte Überprüfung (3. Stufe) stammt aus dem Jahr 2018. Derzeit wird die vierte Runde bearbeitet, die bis spätestens 18. Juli 2024 abgeschlossen sein muss.

Im Gebiet der Stadt Oerlinghausen sind dabei die Hauptverkehrsstraßen B 66 (Lagesche Straße / Bielefelder Straße) und L 751 (Tunnelstraße) zu betrachten.

Im Zuge der Umgebungslärmrichtlinie sind keine Grenz- oder Richtwerte festgelegt.
In Nordrhein-Westfalen wurden aber durch das zuständige Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr Lärmbelastungen von 70 dB(A) am Tag und 60 dB(A) in der Nacht als Auslösekriterium für die Betrachtung innerhalb eines Lärmaktionsplans empfohlen. Dieser Empfehlung ist die Stadt Oerlinghausen bei ihren Betrachtungen gefolgt.
Ein Rechtsanspruch auf die Ergreifung von Maßnahmen auch bei einer Überschreitung dieser Werte kann nicht abgeleitet werden.

Die EU-Umgebungslärmrichtlinie fordert eine Information der Öffentlichkeit über die Ergebnisse der Lärmkartierung und die Mitwirkung bei der Aufstellung des Aktionsplanes. Die Ergebnisse der Mitwirkung sollen berücksichtigt und die Öffentlichkeit über die getroffenen Entscheidungen informiert werden.

Die Ergebnisse der Lärmkartierung für das Gebiet der Stadt Oerlinghausen wurden durch das Fachbüro „RP Schalltechnik“ in einem Bericht zusammengestellt.
Den Bericht „Ergebnisse der Lärmkartierung“ finden Sie hier.

Dem Bericht liegen die vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr veröffentlichten Lärmkarten für Hauptverkehrsstraßen und der statistischen Daten zugrunde. Diese finden Sie hier: https://www.umgebungslaerm-kartierung.nrw.de/

Im Oktober/November 2023 bestand die Möglichkeit, bei der Stadt Oerlinghausen Anregungen zur Lärmaktionsplanung einzureichen.
Die eingegangenen Anregungen wurden durch das Fachbüro „RP Schalltechnik“ ausgewertet und flossen in den durch das Fachbüro erstellten Entwurf des Lärmaktionsplans für die Stadt Oerlinghausen ein. Den Entwurf finden Sie hier.

Anregungen zum Entwurf des Lärmaktionsplanes können bis zum 08.04.2024 im Fachbereich Bauen/Umwelt der Stadt Oerlinghausen, Rathausplatz 1, 33813 Oerlinghausen in Schriftform abgegeben werden.

Der endgültige Lärmaktionsplan wird danach in den politischen Gremien der Stadt Oerlinghausen abschließend beraten und beschlossen.

Informatives zum Herunterladen

Frage Sprechblase

Kontakt + Infos